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Sonntag, 27. April 08 | Musiksalon im Marmorsaal << Archiv
     
Tango - Magie der Berührung // Geschichten und Geschichte eines Tanzes    
Musik von Luis Borda, Astor Piazzolla, Angel Villoldo    
Texte von Jorge Luis Borges, Humberto Constantini,
Enrique Santos Discépolo u.a.
   
     

Mit Rudolf Guckelsberger (Sprecher) & Duo Favori (Gitarre)

Tango – schon dem Wort ist seine Bedeutung eingeschrieben: tangere – berühren. Der Tango ist mehr als eine bestimmte musikalische Ausdrucksform. Er ist Berührung – von Körpern, Gefühlen, Kulturen.

Was uns vor allem am Tango fasziniert, ist seine Kraft und Authentizität. Zwar entwickelte sich hierzulande in den zwanziger Jahren auch eine unterhaltsam-harmlose Schlagervariante des Tangos: Friedrich Hollaender etwa stellt in seinem berühmten Lied von 1930 die Frage: „Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin, was ist schon dran an Argentinien?“

Doch ursprünglich stammt der Tango aus dem Milieu der Bars und Bordelle, der Gauchos und Messerstecher. Im ethnischen und kulturellen Schmelztiegel der Vorstädte von Buenos Aires entwickelte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Musikform – geprägt von den zerstörten Hoffnungen der Immigranten und deren traditioneller Musik: Walzer, Mazurka, die kubanische Habanera, die Milonga, der spanische Tango andaluz, was sich aus all diesen Quellen im Tango wiederfindet, ist ein Destillat aus Heimweh, Sehnsucht und Verzweiflung. Der Tango ist keine fröhliche Musik. Er gaukelt kein Weltbild vor, in dem am Ende alles gut wird. In seinen Texten und Balladen erzählt er von Einsamkeit, Entfremdung und Ohnmacht, von enttäuschter Liebe und vom trotzigen Widerstand gegen die Obrigkeit.

Während die argentinische Oberschicht den Tango zunächst verachtete, erlangte der anrüchige Tanz in den Pariser und Berliner Salons in den zwanziger Jahren eine enorme Popularität. Und das wirkte auf Argentinien zurück: Nun, als ganz Europa den Tanz der Unterschicht und Kleinkriminellen chic fand, schossen auch dort die Tangocafés, Salons und Cabarets aus dem Boden. Schneidig tanzende, elegant gekleidete Herren mit gelackten Haaren und feingliedrige Damen mit hochhackigen Schuhen, vormals als obszön verpönt, wurden „salonfähig.“ So wurde der Tango zu einer Art Volkskultur und brachte eine Vielzahl von Orchestern, Komponisten und Sängern hervor. Heute hat der Tango die ganze Welt erobert.

In ihrem Programm „Tango – Magie der Berührung“ begeben sich Rudolf Guckelsberger und das Duo Favori literarisch und musikalisch auf Spurensuche. Mit Erzählungen, dokumen-tarischen Texten, Balladen und Instrumentaltangos zeichnen sie die Entwicklung des Tangos nach, spannend und amüsant. Sodass Sie am Ende des Programms auf Friedrich Hollaenders Frage dann sicherlich auch eine Antwort gefunden haben werden.

Eine Veranstaltung der



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