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29. September 2013 << Archiv
     

II. „Von Opernaktien und Subskriptionen“ – Der Geschäftsmann Händel

   

Weltliche Kantaten um Liebe und Wahnsinn

Die Idee der weltlichen Kantate entsteht im 17. Jahrhundert. Inspiriert von der affektgeladenen Monodie entwickelt sie sich um 1700 zu einer geregelten Form, bei der sich Rezitative und Arien wie in der Oper abwechseln. Vor allem der Einfluss der Accademia dell´Arcadia bewirkte die Weiterentwicklung und Standardisierung der Form. Dabei galt in Italien Venedig als unangefochtenes kommerzialisiertes Opernzentrum, während die Kulturpolitik der Päpste in Rom den kleineren Gattungen wie eben der Kantate und dem Oratorium den Vorzug gab.

Während seiner Italienreise (1706-1710) machte Händel natürlich Bekanntschaft mit dieser Gattung, auch mit wichtigsten italienischen Komponisten, Sängern und Orchestern. Hiervon inspiriert komponierte er selbst in dieser Zeit zahlreiche Kantaten, insgesamt sind heute 28 überliefert. Aufgeführt wurden sie in den „conversazioni“ der römischen Aristokratie von angestellten professionellen Sängern und Instrumentalisten der römischen Kapellen und Höfe.

 

Il Gusto Barocco

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